Umschuldung

Kredit-Umschuldung

Als Umschuldung bezeichnet man den Versuch in einer finanziellen Krise oder einem existenziellen Engpass die Finanzsituation entweder zu verbessern, oder durch Zusammenfassungen von Verbindlichkeiten eine niedrigere Ratenlast und damit evtl. eine Liquiditätsverbesserung zu erreichen. Eine Umschuldung kommt für Privatpersonen, für jede Art von Firmen aber auch für Staaten in Frage. In diesem Artikel geht es aber vorrangig um wissenswerte Informationen für Privatpersonen.

Bei einer Umschuldung wird versucht die Ratenhöhe und damit die Tilgungslast zu senken, um auch die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit zu umgehen oder damit eine erhöhte Liquidität zu schaffen. Hier kann unter Umständen eine verbesserte Bonität damit erreicht werden, in den meisten Fällen jedoch versucht der Schuldner von den besseren Rahmenbedingungen und Zinsen einer erneuten Kreditaufnahme zu profitieren. Sehr oft werden durch eine Umschuldung auch mehrere bereits bestehende Kredite oder Schuldverhältnisse in einem neuen Gesamtkredit zusammengefasst.


Umschuldung:

  1. Sie suchen eine Ratenreduzierung – um Ihre Liquidität zu erhöhen?
  2. Sie wollen Ihre Kredite zusammenfassen – um nur noch eine, am besten reduzierte, Kreditrate zu zahlen?
  3. Sie sind an einer Umschuldung interessiert – am besten zu einem niedrigeren Zinssatz?

 

Online-Antrag – Umschuldung

 
 


Durch solch einen Gesamtkredit können niedrigere Zinssätze erreicht werden, oder durch eine Vertragsgestaltung mit einer längeren Laufzeit niedrigere Raten vereinbart werden. Durch solch eine Maßnahme wird der Zinssatz der bestehenden Verbindlichkeiten vereinheitlicht, durch günstigere Konditionen oft sogar verbessert und durch nur noch eine monatliche Rate an einen Gläubiger entsteht eine für den Schuldner übersichtlichere Situation seiner Finanzen.

Zu bedenken sind bei einer solchen Maßnahme die vertraglichen Inhalte der bisherigen Vereinbarungen mit den Gläubigern. Meistens liegt dem Vertrag eine Kündigungsfrist zugrunde, die eingehalten werden muss. Ebenso beinhalten Verträge meistens die Klausel einer Vorfälligkeitsentschädigung. Das bedeutet, dass der Gläubiger für seine ihm entgangenen Zinsgewinne entschädigt werden muss. Ist die Differenz zwischen der zu bezahlenden Entschädigung und der niedrigeren Zinsbelastung jedoch rentabel, spricht alles für eine Umschichtung der alten, teuren Kredite auf einen neuen Kreditgeber. Da solche Umschuldungen sehr häufig im Bereich der Immobilienfinanzierung vorkommen, wo sie zum Ende der Zinsbindung auch immer geprüft werden sollten, hier noch ein Tipp für die Häuslebauer: Wird ein Bauspardarlehen vorzeitigt abgelöst ist keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

Sehr oft führt eine solche Umschuldung zur Genesung in einer finanziell kritischen Situation. Da durch die evtl. anfallende Vorfälligkeitsentschädigung die Kosten für die Verbindlichkeit jedoch stark erhöht werden können ist hier unbedingt ein Rechnen mit spitzer Feder angesagt. Unter allen Umständen vermieden werden sollte eine Überschuldung, die leicht dadurch entstehen kann, dass immer wieder Umschuldungen durchgeführt werden und dabei auch noch kleinere Summen zur Finanzierung sozusagen auf die schon hohe Kreditsumme draufgepackt werden. Sehr schnell dreht sich hier die Schuldenspirale nach oben und durch eine nicht vorhersehbare Situation kann der finanzielle Kollaps eintreten.


Umschuldung:

  1. Sie suchen eine Ratenreduzierung – um Ihre Liquidität zu erhöhen?
  2. Sie wollen Ihre Kredite zusammenfassen – um nur noch eine, am besten reduzierte, Kreditrate zu zahlen?
  3. Sie sind an einer Umschuldung interessiert – am besten zu einem niedrigeren Zinssatz?

 

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