Ausgetrickst und abgezockt?

Kredit beantragt – ausgetrickst und abgezockt?

Böses Schindluder wird oft mit einem Großteil der Kreditsuchenden getrieben, die in Annoncen im Internet und auch in Printmedien nach Krediten suchen. Dies müssen gar keine Konsumenten sein, deren Schufa bereits einen Knacks abgekommen hat, oft suchen einfach Kunden im Internet nach einem günstigen Angebot. Dabei fallen Sie oft auf reißerisch gemachte Versprechen herein in der Annahmen eines seriösen Angebotes. Leider handelt sich bei vielen im Internet Werbenden um selbsternannte Kreditvermittler, die in Wahrheit nur die Abzocke der Kunden im Visier haben.


Verhaltensregeln:

  1. Zahlen Sie keine Gebühr vor erfolgter Genehmigung und Auszahlung des Kredites!
  2. Unterschreiben Sie niemals Zusatzverträge vor erfolgter Genehmigung des Kredites!
  3. Nehmen Sie niemals eine Nachnahme in Zusammenhang mit einem Kreditantrag an, niemals!

 

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Dabei gibt es verschiedene Varianten:

Nachnahmetrick: Hier wird häufig dem potentiellen Kunden offeriert, dass ein Kredit genehmigt ist und der Vertrag per Nachnahme zugeschickt wird. Die hoffnungsvollen Kreditsuchenden bezahlen oft die mehrere Hundert Euro teure Nachnahmegebühr und stellen dann enttäuscht fest, dass Sie entweder einen gar nicht gewünschten Finanzsanierungsvertrag erhalten haben oder nur Unterlagen wie weitere Selbstauskünfte. Kreditverträge werden natürlich von seriösen Firmen nicht per Nachnahme verschickt! Dass das Geld futsch ist, ist dann vielen klar, allerdings zu spät.

Besicherungstrick: Den Besicherungstrick wenden sowohl Kreditvermittler die die Kunden durch Außendienstmitarbeiter besuchen lassen an; er ist allerdings auch im Postvertrieb erfolgreich. Hier wird dem Kunden suggeriert, dass seine Bonität steigen würde, wenn er ein Finanzprodukt wie einen Bausparvertrag oder eine sonstige Finanzanlage vorweisen könne und er wird so zum Abschluss eines der Produkte gedrängt. Dies ist natürlich sinnlos, denn der neue Vertrag enthält noch keinerlei Guthaben und kann somit nicht zur Besicherung eines Kredites dienen sondern lediglich dazu, dass der Vermittler eine fette Provision verdient. Zu allem Elend hat man damit eine weitere Rate an der Backe. In vielen Fällen wird auch in voraus eine Ratenausfallversicherung abgeschlossen. Dies ist auch nur dann sinnvoll, wenn der Kredit tatsächlich bereits genehmigt ist und dann wird es direkt von der Bank angeboten und das ist sicher er bessere Weg.

Gebührenschinderei: Die Gebührenschinderei bzw. Gebührenabzocke wird in der Regel dort verwendet, wo Außendienstmitarbeiter die Kunden zuhause aufsuchen. Hier geht es sehr oft um die Fahrtkosten, es wird ein Vertrag mit dem Kunden geschlossen, der diesen verpflichtet, die Fahrkosten, oft in Form einer Pauschale zu bezahlen. Hier wird dann häufig an den gefahrenen Kilometern geschraubt indem zum Beispiel bei jedem Kunden eines Arbeitstages die Anfahrt komplett vom Firmensitz abgerechnet wird, obwohl diese Fahrt nur einmal anfällt, da der Außendienstler ja nicht jedes mal wieder heimfährt sondern täglich mehrere Termine in einem Gebiet abarbeitet.

Honorarforderung: Manche Vermittler schließen mit Kunden auch einen Vertrag über eine Honorarforderung. Die Rechtsprechung sagt in diesem Metier allerdings ganz klar, dass Honorare erst fällig sind wenn auch ein Kredit ausbezahlt wird.

Geht Kreditvermittlung auch seriös und ohne Nebengeschäfte?

Selbstverständlich, auch wenn die schwarzen Schafe klar in der Überzahl sind, gibt es Vermittler, die Kreditverträge selbstredend ohne Nachnahme zusenden, ohne Vorabgebühren oder Fahrtkosten und ohne irgendwelche Abschlüsse arbeiten.

 


Verhaltensregeln:

  1. Zahlen Sie keine Gebühr vor erfolgter Genehmigung und Auszahlung des Kredites!
  2. Unterschreiben Sie niemals Zusatzverträge vor erfolgter Genehmigung des Kredites!
  3. Nehmen Sie niemals eine Nachnahme in Zusammenhang mit einem Kreditantrag an, niemals!

 

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